2006 - 2011

 

 

 

 

 

 

 

2006

 

 

 

Frühjahr 2006

Die ersten Kritiken der REITSTUNDE FÄLLT AUS Schallplatte erscheinen. Die Platte gefällt den Rezensenten, ein Kaufrausch bleibt jedoch auch diesmal aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag der 13. 1.2006

Gerald Wrede untermalt den Stummfilmklassiker „La chute de la maison Usher“ live mit Orgel und Gitarre. Die seltsame Vertonung wir von den 100 Gästen in der Reihe DIE GUTE STUBE im Hoffart-Theater, Darmstadt sehr gut aufgenommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

3.2.2006

THE DASS SÄGEBETT spielt in Berlin im SCHERER 8. Ein sehr schöner Abend in mitten begeistert Mitsingender, einem nicht allzu oft vorkommendem Faktum, wird im Rausche enden. Gespielt werden alle Lieder, welche man am nächsten Tag im Studio aufnehmen möchte, plus zwei Handvoll anderer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.2.2006

Im Studio am Tempelhofer Ufer werden die Songs für die nächste CD aufgenommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

8.2.2006

Die Single „ Gib die Kamera her“, in den Versionen von THE DASS SÄGEBETT sowie STAHLJUSTIZ wird als Unikat veröffentlicht (DoS 40). Damit der Sänger endlich Ruhe gibt bekommt er sie zum Geburtstag geschenkt.

 

 

 

 

 

 

 

 

2.3.2006

Die neue CD „Arschlochkatze“ von BORMUTH erscheint als DoS 35. Nach vielen Jahren und einigen Live-Veröffentlichungen die erst dritte Longplay Studio-CD des Duos.

 

 

 

 

 

3.3.2006

BORMUTH spielen in der GOLDENE KRONE. Es schneit wie verrückt, das Equipment des Duos, all die vielen Keyboards werden von einem der Beiden mit zwei aneinandergebundenen Schlitten quer durch Parks und über Strassen zum Auftrittsort gezogen. Spitzenkonzert, obwohl die 2. Band INOX KAPELL mit ihrem Wagen bei dem Wetter nur Grabenweit kam und so Darmstadt nicht erreichte. Oberkörper frei, sich mit dem eigenen Gürtel

vom Kollegen auspeitschen lassend und von knapp-volljährigen Mädchen angeschoben auf dem Schlitten sitzend die Bühne runter zu fahren, diesen Anblick vergisst keiner der Anwesenden so schnell. Aber so war es.

 

 

 

 

 

 

 

 

4.3.2006

Konzert von BORMUTH zusammen mit BAD BOYS OF ROCKNROLL und BORODJUK in der „Huette“, Kiesstrasse, dem Ort an dem BORMUTH ein dutzend Jahre vorher seinen allerersten Auftritt hatte. Das Konzert wird gefilmt. Gottseidank. Allein das mitsingtechnisch mittig gesplittete „88 heißt Heil Hitler, Vorsicht aufgepasst!“ ist es wert.

 

 

 

 

 

 

 

 

23.3.2006

Neue Aufnahmen von FERIEN VOM ICH in Wiesbaden. An einem Nachmittag entstehen 20 neue Lieder, die meißten natürlich erst mal als Instrumentals.

 

 

 

 

 

 

 

 

26.4.2006

DJ CHROMO legt in der „Frischzelle“, Darmstadt auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

22.5.2006

Gerald Wrede gibt bei „Was bin ich?“ den Robert Lembke in einer Live-Show in der Guten Stube, Darmstadt.

 

 

 

 

 

 

 

 

WM 2006

Gerald Wrede präsentiert in Darmstadt´s 603² mit „Spielbeobachtung“ eine Show, rund um die Live-Spiele. Unter den Pseudonymen Werner Hanf, Heribert Fassbier und Wolf-Dieter Possmann bestreitet er die Shows mit Nouki Ehlers und Erik Bergerhausen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sommer 2006

Die Aufnahmen aus dem Studio in Berlin werden gemischt und gemastert. DoS 36 rückt in greifbare Nähe. Dazu beginnt STAHLJUSTIZ mit der Fertigstellung des 3. Aktes des Weltwunder-Musicals: Die Pyramiden von Gizeh.

 

 

 

 

 

 

 

 

21.7.2006

BORMUTH spielen beim „Alprausch“ in vor Leinwand zu Sesselliften stilisierten Hollywoodschaukeln sitzend lieder über Ski- uns apresski. Dazu gibt’s schmelzende Skulpturen aus Eis, und Projektionen die BORMUTH ständig mit den Sesselliften ins Tal und hinauf fahren scheinen lassen. Mit in den Sesselift steigt auch Nobby, der einst BORMUTH mit gründete. Sehr betrunken war der Mann. BORMUTH aber auch.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch Sommer 2006

Gerald Wrede moderiert an 5 aufeinanderfolgenden Samstagabenden das „Nachtbolzen“, ein abendliches Fussballturnier auf wechselnden öffentlichen Bolzplätzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

24.8.2006

Aufnahmen für FERIEN VOM ICH

 

 

 

 

 

 

 

 

25. & 26. 8.2006

Gerald Wrede untermalt im THEATER LANDUNGSBRÜCKEN, Frankfurt am Main den Stummfilmklassiker „La chute de la maison Usher“ live mit Orgel und Gitarre.

 

 

 

 

 

 

 

 

29.8.2006

Gerald Wrede nimmt an einer Lesung auf dem Hofgut Oberfeld teil. Das Thema, welches das Publikum sich ausdenkt, und was es in 30 Minuten gilt niederzuschreiben lautet "Garten". Wrede gewinnt diesmal nicht. Klüngel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2.9.2006

Gerald Wrede gibt auf der Bühne des eigenen Hoffestes „Der Hund vom kleinen Fritz“ von Rudi Carrell, sowie  „Punish or be damned“ von den Screamers auf der Orgel zum Besten.

 

 

 

 

 

 

 

 

September 2006


                  Kritik von Frank Apunkt Schneider zu "Reitstunde fällt aus" im INTRO, Ausgabe 143.


 

"Die Ästhetik der Totalverweigerung wird heute von Gruppen wie den Darmstädtern The Dass Sägebett hochgehalten in Form eines von ästhetischer Tagespolitik scheinbar unberührten Amalgams aus bald 40 Jahren Undergroundrock. Dieses Amalgam gibt sich im mittlerweile auch schon dritten Bandgeschichtsjahrzehnt dermaßen abgekehrt von der Pop-Echtwelt, dass der darin liegende Kommentar fast penetrant ist. Aber eben nur fast, zumindest in dem historischen Augenblick, in dem ihre wievielte Platte auch immer – eine 10-Inch mit Format-sprengender LP-Länge – erscheint. Denn so unveränderlich und stur diese Musik in ihren großen Linien bleibt, so anders klingt sie doch je nach aktueller Zustandslage ihres Weltgegenübers. Mitte der 90er konnte dieser Art von Untergrund-Traditionspflege noch mit gewissem Recht vorgeworfen werden, sie sei ein letztlich gemütliches Sondergewächshaus für eine – bei aller gespielten Unbürgerlichkeit – streng bürgerlich, also systemkonform formulierte Subjektivität. Heute hingegen wirkt die Schuster-Leisten-Beziehungsarbeit der hier präsentierten Hand voll stoisch-ungelaunten Weirdo-Rocks (der z. B. an S.Y.P.H. zur „Harbeitslos“-Phase erinnert) fast wie eine Gedenktafel. Und zwar daran, dass Untergrund noch eine andere Bedeutung einnehmen kann als die einer popkarrieristischen Pubertät, in der etwas oder jemand noch nicht zur vollen Medienreife entwickelt ist. Sondern auch eine explizite Verweigerungsstrategie meint gegenüber jenem Terror zur Öffentlichkeit, von dem Herbert Marcuse als „repressive Toleranz“ gesprochen hat. The Dass Sägebett brechen unverdaute Brocken aus der Geschichte dieses Untergrundbegriffs heraus und spielen sie historisch-kritisch durch. Manchmal gelingt es ihnen dabei, sie zu bündeln, und manchmal sogar, sie wieder in jene Schwingung zu versetzen, die ein Ding bekanntlich braucht, um ein Ding meinen zu können. Das macht sie in ihrer gepflegten Entlegenheit zum Ereignis, auch wenn ich die letzte mir bekannt gewordene CD namens „Christenrock“ vom Konzept her etwas schwingender fand"

 

 

 

 

 

 

 

 

Herbst 2006

Die neuen THE DASS SÄGEBETT Aufnahmen sind fertig gemischt und werden gemastert.

 

 

 

 

 

 

 

 

10.11.2006

Beim Konzert von HUAH im 603 qm in Darmstadt werden THE DASS SÄGEBETT auf die Bühne gebeten um ein Lied vorzutragen.

Wir spielen „Alleine im Wald“ und Huah singt dazu Background. Ergreifend!

 

 

 

 

 

 

 

 

25.11.2006

Gerald Wrede spielt anläßlich eines Jubiläums im KOMBINAT, Darmstadt, Lieder über Darmstadts Einzelhandel.

 

 

 

 

 

 

 

 

4.12.2006

Gerald Wrede gibt eine kleine Lesung mit akustischen Postkarten im BETT, Frankfurt am Main.

 

 

 

 

 

 

 

 

Anfang Dezember:

Die neue CD „Verkleidet als deine Mutter“ (Declaration of Santo 36) ist fertig, ebenso die CD „Nürburgring“ (Declaration of Santo 38), der Formation AUTOQUARTETT.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9.12.2006

Konzert in der Goldenen Krone, Darmstadt, zusammen mit AUTOQUARTETT und GOTT 30 & DER BRANDSTIFTER.

Jede der Bands hat eine neue Veröffentlichung parat, wobei Autoquartett ihre 20 CDs im Anschluss an ihr Stück „Monaco Grand Prix 1970“ ans Publikum verschenken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

THE DASS SÄGEBETT haben ausser der neuen CD „Verkleidet als deine Mutter“ auch noch eine Postkartenserie Namens „The dass Sägebett verkleidet als dein Vater“ (DoS 37) zum Veräußern mitgebracht.

 

            

 

 

 

 

 

                             

 

 

 

 

 

 

 

 

28.12. 2006

BORMUTH spielt während der „Nacht der Clubs“ in Darmstadt im hin und her pendelnden Shuttlebus, welcher die Passagiere von Club zu Club fährt. Und das von 22.3o bis 4.oo Uhr. Viele fahren nur mit diesem Bus und entsagen den Clubs.

 

 

 

 

 

 

 

2007

 

 

 

1.1. 2007

Das Aussenden der neuen CD an die Presse beginnt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Anfang 2007

Letzte Fertigstellungen an „Die Pyramiden von Gizeh“, sowie Beginn mit Aufnahme der letzten Takes für „Der Kolos von Rhodos.

 

 

 

 

 

 

 

 

März 2007

BORMUTH präsentiert deren neue CD „Bukkake lovers ahoy“, 25 heisse Songs als DoS 39.

 

 

 

 

 

 

 

 

27.4. 2007

STAHLJUSTIZ präsentieren ihr Musical DIE 7 WELTWUNDER DER ANTIKE. Aufgeführt wir dieses 2-Stündige Werk im 603², Darmstadt. 2 Kameras filmen die Show um sie später als DVD zu präsentieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28.4. 2007

Auf Einladung von Gerald Wrede spielt FRANK SIDEBOTTOM in der GUTE STUBE, Darmstadt.

 

 

 

 

 

 

 

 

16.9. 2007

In der GUTE STUBE, Darmstadt, findet die Unterhaltungsshow AM LAUFENDEN BAND statt. Gerald Wrede, denkt sich die Spiele aus und übernimmt den Part von Rudi Carrell

 

 

 

 

 

 

 

 

9.11. 2007

Aufnahmen für die neue Platte in Berlin im MSP Studio. Abends Auftritt im KOMBINATH, Neukölln. Anschliessend Hausdurchsuchung durch die Polizei.

 

 

 

 

 

 

 

 

10. & 11.11. 2007

Weitere Aufnahmen im Studio, insgesamt 19 Songs entstehen, der Tontechniniker findet mit der Zeit Gefallen daran.

 

 

 

 

 

 

 

 

8.12. 2007

Konzert in der GOLDENE KRONE mit STAHLJUSTIZ im Vorprogramm, welche die Aggregatzustände zum Besten geben. THE DASS SÄGEBETT spielen komplett alle 19 neuen Stücke und ein paar Alte zum Schluss.

Des weiteren wird von STALJUSTIZ deren erste Doppel-DVD vorgestellt: Massenmörder / Unter der Plane, DoS 41/42.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21.12. 2007

BORMUTH spielen beim MELODIEN FÜR MILLIONEN Festival in der Bessunger Knabenschule, Darmstadt. Interpretiert wird neben dem Zwangsweise vorzutragendem Clint Eastwood von den Gorillaz, Black Sabbath (Dito), nochirgendwas, sowie Turn me loose von Loverboy. Gutes Finale mit Gitarre kaputt schlagen und in Brand setzen.

 

 

 

 

 

 

 

2008

 

 

 

Ab Februar 2008

abmischen der Lieder für die neue Platte, welche, was sich rasch herauskristallisiert, wohl eine Doppel LP werden wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sommer 2008

Proben für STAHLJUSTIZ Auftritt beim Architektursommer

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch Sommer 2008

Die Aufnahmen aus Berlin werden gemastered.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10.8.2008

STAHLJUSTIZ spielen im Abstand von 30 Meter von einander entfernt stehend und nur über Kopfhörer die Masterspur hörend das Album Architecture and morality von OMD zur Gänze nach. So kamen unvermittelt vorbeiflanierende Menschen in den Genuss, vermeintlich einfach vor sich hin spielenden Menschen in blauen Papieranzügen, zu vernehmen, in der Mitte des Ganzen jedoch die Dinge akustisch zusammenlauafen zu hören. MULTIPLE SOUND GENERATOR lautete der Name dieser im Rahmen der Darmstädter Architekturtage durchgeführten Performance. Die Auftritte fanden um 11.oo Uhr, 13.oo Uhr, 15.oo Uhr sowie abschliessend um 17.oo Uhr an vier verschiedenen bekannten Plätzen Darmstadts statt: Hauptbahnhof, Mathildenplatz, Orangerie und Mathildenhöhe. Grosser Erfolg bei verwirrten Passanten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14.9.2008

Die neue CD von FERIEN VOM ICH, „Für die Füsse“ erscheint als DoS 43.

 

 

 

 

 

 

 

 

Herbst 2008

die Doppel LP ist pressfertig, es fehlt jedoch an Geld fürs veröffentlichen. Auch am Artwork haperts noch

 

 

 

 

 

 

 

 

1.10.2008

AUTOQUARTETT veröffentlichen FORMATIERT, eine 10 Disketten-Box im 3,5“ Format als DoS 44. Auf jeder Diskette befindet sich ein Song von 1,4 MB im Stereoformat. Selbstredend sind die Songs so nur ein paar Sekunden lang. Keine der 10 hergestellten Boxen gleicht Inhaltlich den Anderen.

 

 

 

 

 

 

 

 

21.11.2008

SUPERDOME 80 spielen eines ihrer seltenen Live-Konzerte, in der Oetinger Villa als support für MINE.

 

 

 

 

 

 

 

 

22.11.2008

Konzert in Kassel im HAUS, man spielt Titel von A bis Z, welches der kurzen Tour auch deren Namen einbringt. Kleiner Raum, gutes Konzert.

 

 

 

 

 

 

 

 

23.11.2008

Wundervoller Auftritt in der MEANIE BAR, Mitten auf der Reeperbahn, Hamburg.

 

 

 

 

 

 

 

 

12.12.2008

Auftritt in der GOLDENE KRONE, letzter der A-Z-Tour. Support sind THE RABBIATORS, Jew Punk. Letztere waren THE DASS SÄGEBETT als Rabbiner verkleidet und in stetigen Instrumentenwechsel Songs wie Anatevka, Shalem Alechem, Nagila hava etc intonierend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19.12.2008

BORMUTH spielt bei MELODIEN FÜR MILLIONEN, Rote Liebe, Ein bisschen Liebe von Mann zu Mann, sowie Oxygene.

 

 

 

 

 

 

 

 

22.12.2008

In der „Gute Stube“, Darmstadt wird „iner wird gewinnen“, dargeboten. Gerald Wrede denkt sich die Spiele aus, bastelt die Kulissen und spielt Musikstücke ein. Dazu gibt er noch den Kuhlenkampff.

 

 

 

 

 

 

 

2009

 

 

 

28.-30.3. 2009

nimmt Gerald Wrede 2 Stunden elektronische Musik auf fremden Instrumenten während der Frankfurter Musikmesse auf. Teile dieser Aufnahmen fließen in Arbeiten von STAHLJUSTIZ, GRETE FISCH und, logischerweise BORMUTH ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

15.4.2009

BORMUTH nehmen neue Songs auf, unter ihnen das grandiose „Mach den Rollo runter“.

 

 

 

 

 

 

 

 

27.4.2009

Aufenthalt im SOUND POOL RECORDING STUDIO, Warendorf im Münsterland. Es werden 14 neue Songs eingespielt.

 

 

 

 

 

 

 

 

29.4.2009

GRETE FISCH spielen in Leipzig im Flower Power. Im Anschluß, auch bedingt durch die positive Resonanz, beginnen sie, bald darauf ihre erste CD fertigzustellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ab Frühsommer 2009

mischen THE DASS SÄGEBETT die neuen Aufnahmen unter dem Arbeitstitel Pinoccio 3000 ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

24.6.2009

Gerald Wrede moderiert den Darmstädter Stadtlauf als Startmoderator.

 

 

 

 

 

 

 

 

15.-16.-8.2009

GRETE FISCH treiben die Aufnahmen für ihre Debut-CD stark voran. In den nächsten Wochen werden viele Songs fertiggestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

23.8.2009

Gerald Wrede moderiert die Benefiz- Hundeschau in Griesheimer Tierheim

 

 

 

 

 

 

 

 

26.8.2009

Oliver Kischel spielt weitere Spuren, die vermeintlich letzten, für die Pinoccio 3000 Aufnahmen ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

4.9.2009

Gerald Wrede moderiert das Neukommer Festival in der Centralstation, Darmstadt. Damit ist der grosse Moderier-Marathon abgeschlossen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Herbst 2009

Das Geld für die Doppel-LP „Die Erde ist eine Scheide“ von THE DASS SÄGEBETT, Declaration of Santo 45 ist endlich verdient und zusammengeliehen. Alles fertig: 19 Lieder, schönes Artwork. Die Platte wird in Auftrag gegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

30.11.2009

525 Stück erreichen THE DASS SÄGBETT am wohlbehalten und gutaussehend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dezember 2009

 

Hier ist was kaputt!

 

Hörspiel Folge 20

P-Ausgabe 20, Dezember 2009/Januar 2010

Hörspiel mit The Dass Sägebett

 

Herzlich willkommen in der Gerry-Wrede-Noise-Schule! Während Namensvetter Gerry Ehrmann aus seiner Lauterer Torwartschule einen muskelbepackten Keeper nach dem anderen in die große weite Fußballwelt ausspeit, tut dies der feine Herr Wrede in gleicher Frequenz mit CDs, Kassetten, Doppel-Ten-Inch-Vinyl-Spezialausgaben und Disketten avantgardistischster Formationen wie derStahljustiz, dem Bormuth oder dem Autoquartett. Das Mutterschiff und die Speerspitze der Bewegung ist und bleibt aber seit nunmehr guten 20 Jahren das ominöse Sägebett. Ihrem Drummer Gerry haben sich fürs Hörspiel dankenswerterweise Gitarrist Oliver Kischel und Basser Daniel Albig angeschlossen (es fehlt: Frontmann Hardy Zech). Los geht’s!

 

Die Goldenen Zitronen „Des Landeshauptmann’s letzter Weg”

Das gute Gewissen der Hamburger Schule um die mittlerweile in der Hochkultur angekommenen „Für immer Punks“ Schorsch Kamerun und Ted Gaier mit ihrem Song über Jörg Haiders Ende.

Gerry: Klingt wie wir zwei (er schaut auf Daniel) in Besser.

Daniel: Zitronen oder was?

Ja, genau. Ist das die adäquate Form für einen Song über Haider?

Oliver: Braucht man dazu noch einen Song? Der hat sich doch selbst erledigt, oder?

Gerry: Mich hätte gewundert, wenn auf dieser Platte kein Song über Haider gewesen wäre.

 

Knarf Rellöm Trinity „AKD“

Noch ein Hamburger, der sich in diesem Song über die „armen kleinen Deutschen“ lustig macht.

Gerry: Das ist doch der Walding. Ja, so nennt man ihn.

Gerry: „This is the heavy heavy No Deutschland Sound“ … das ist typisch für ihn – der macht immer Zitate.

Wie war denn seine Geburtstagsfeier, auf der ihr 1994 gespielt habt?

Gerry: Da war unter anderem der Tocotronic-Mann, der ist der schüchternste Mensch der Welt.

Daniel: Und der Distelmeyer hat versucht, meine Polen-Gitarre zu stimmen. Und dann hat noch eine Zwei-Frauen-Band gespielt … Die Sieben Pferde!

Gerry: Nee … Die Braut haut ins Auge. Und die anwesenden Hamburger haben beschlossen, dass unser Vortrag „dorfschön“ wäre und sie als „sophisticated people“ nicht mehr zuhören müssten. Und Waldi wirft mir heut noch vor, dass ich nicht wusste, wann das Ende sein sollte.

Abschließendes Urteil zur Knarf-Rellöm-Trinity?

Gerry: Wir hätten nicht so viel reden und mehr zuhören sollen …

 

Slime „Ich hasse”

Schon wieder Hamburg, diesmal die Ur-Deutschpunks, die sich über „Springers Nazi-Wahn“ ereifern. Demnächst wieder auf deutschen Bühnen zu sehen.

Daniel (vor Einsetzen des Gesangs): Auch was Deutsches, oder?

Gerry: Das sind aber keine hochprofessionellen Musiker…

Gleiche Stadt wie der Knarf …

Gerry: Keine Ahnung, wir sind nicht so die Punk-Heinis …

Das sind Slime.

Gerry: Ach, schade, dass der Hardy nicht da ist, der hätte gesagt, dass das das klebrige Zeugs aus den Supermärkten der 70er Jahre war.

Oliver: Ich hätte die Stimme erkennen können …

Und was meint Ihr zu Slime?

Gerry: Total wichtige Band, von der ich noch nie was gehört habe … Wenn ich alte Punkrocker brauch’, muss ich mir nur die Fratzen von den Sägebett-Jungs anschau’n. Is mir auch lieber.

 

Howard Carpendale „In the Ghetto“

Von Hamburg nach Südafrika … der ewige „Hauieh“ gibt den Sozialkritik-King!

Daniel: Das ist was Christliches, definitiv …

Gerry: Andreas Jürgens!

Daniel: Das ist doch Elvis – auf Christenrock!

Gerry: Nee, das ist Howard Carpendale als Elvis verkleidet. Der soll doch den Song für die Deutsche Nationalmannschaft für die WM machen – oder Roger Whittaker … oder ein Duett der beiden?

Oliver: Dann werden wir in der Vorrunde ausscheiden …

Daniel: Und Heino?

Gerry: Für den ist’s am besten, wenn er in Baumärkten auftritt. Regalsysteme gibt’s dann in drei Farben: Schwarz, braun, Haselnuss.

 

Jochen Distelmeyer „Wohin mit dem Hass?”

Oh, wir müssen dringend zurück nach Hamburg, zu dem umstrittenen Ex-Blumfeld-Sänger Distelmeyer.

Daniel: „Mutter“? So ein bisschen?

Gerry: Ich hoffe, dass „Mutter“ nie so ’ne Schlagzeug-Produktion haben werden!

Daniel: Das ist der Mensch von Blumfeld, oder?

Ja.

Gerry: Der ist mir schon immer auf den Sack gegangen. Der hat sich im Kesselhaus auf die Bühne gestellt und „Hell’s Bells“ gespielt und erklärt, warum das ein guter Song ist!

Daniel: Also, ich find’s jetzt nicht so schlecht.

Oliver: Guter Musiker, langweilige Musik.

Gerry [kommt langsam auf Betriebstemperatur]: Beim Abiball der Hamburger Schule kann man sowas spielen, aber die Slime-Jungs sollen dem mal so richtig vor die Haustür scheißen.

Daniel: Also, „Mutter“ machen sowas in gut.

Gerry: Wir haben im Kesselhaus immer gerufen: „Reparier’ mir die Licht-Maschine“ … wegen seiner „Ich-Maschine“.

 

Der Plan „Zurück in die Atmosphäre“

Neue-Deutsche-Welle-Ikonen aus Düsseldorf mit einem Agit-Pop-Schlager aus dem Jahre 1981.

Daniel: Das ist der Plan natürlich … unsere ganz großen Helden.

Gerry: Obwohl, das ist eines ihrer schwächsten Lieder, leider. Ist das nicht der ultimative Polit-Song? Aus Protest in die Atmosphäre auswandern?

Gerry: Da fand ich aber „Generäle essen gerne Erdbeereis“ um Längen besser. Wir haben die damals [1993, Anm. d. Red.] ja besucht in Düsseldorf, um uns anzupreisen.

Daniel: Aber wir lieben die immer noch. Die hör’ ich immer im Auto.

 

Kraftwerk „Computer World“

Und zum Abschluss noch die anderen Ikonen aus Düsseldorf, hier mit dem Song, der den Studi-VZ-Datenskandal bereits 1981 vorausahnte.

Daniel: Das klingt Dorau-artig.

Gerry: Nee … das ist Kraftwerkartig. „Computerwelt“ … ich hab alle meine Kraftwerk-CDs jemandem ausgeliehen und nicht zurück gekriegt … und ich weiß gar nicht, wem.

Da kannst du ja jetzt übers P einen Aufruf starten.

Gerry: Also, wer sie hat: Bitte zurückgeben, ich würde mich

 

Oliver Daniel

 

erleichtert geben …

Und Eure Meinung zum Song? Waren sie mit ihrer Warnung vor dem Datenmissbrauch nicht ihrer Zeit voraus?

Gerry: Das sind schlaue Deutsche gewesen, die wussten schon alles vorher. Heute fährt der FahrradIdiot [Kraftwerk-Gründer Florian Schneider ist bekennender Radsport-Enthusiast, Anm. d. Red.] nur noch nackt Fahrrad, mit dem

kannst du gar keine Platten mehr machen, hat mir der andere, Ralf, erzählt. Der schaut sich lieber ’ne Shimano-Schaltung an, als dass er den Rechner anschmeißt und einen Song macht. Und die spielen wirklich live, und Fahrrad-Heini macht die ganzen Geräusche – super!

Inzwischen ist er aber bei Kraftwerk ausgestiegen. Er wurde durch einen gewissen Stefan Pfaffe ersetzt.

Gerry: Stefan Pfaffe soll sich verpissen!

 

Fazit:

The Dass Sägebett haben Plan. Dafür hassen zumindest nicht unbeträchtliche Teile der Band Jochen Distelmeyer und Stefan Pfaffe, was im Laufe des Abends noch durch den einen oder anderen abfälligen Kommentar bekräftigt wurde. Dass der große, heimliche Leitfaden dieses Hörspiels das sozialkritische Lied war, wurde übrigens auch erkannt, von daher ist zu verschmerzen, dass die Drei alle Andrea-Jürgens-, Roger-Whittaker-, Heino- und Howie-Fans dieser Welt verprellt haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12.12.2009

THE DASS SÄGBETT bestreiten in der Goldenen Krone, Darmstadt zusammen mit BORMUTH ihr jährliches Konzert. Die Doppel-LP „Die Erde ist einen Scheide“ wird Seitenweise per reinhören vorgestellt, dazwischen gibt es Live-Stücke, allerdings ohne den Brandstifter, der nach den Aufnahmen zu Pinoccio 3000 ein Auslandsstipendium in den USA antrat und erst nach dem Konzert zurückkehrte. Als Giveaway gibt es für die ersten 20 Käufer der Doppel LP, die CD „Multiple sound generator“ (DoS 48) von STAHLJUSTIZ mit den Aufnahmen vom 10.8.2008 gratis dazu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2010

 

 

 

Frühjahr 2010

Mixdown und Mastering von 8 der in Warendorf aufgenommen Titel.

 

 

 

 

 

 

 

 

24.4.2010

Auftritt gemeinsam mit BORMUTH, BRANDSTIFTER, PUNISHMENT OF BOZRAH und Anderen im Rossdürfer Biergarten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sommer 2010

BORMUTH nimmt reichlich neue Lieder für ihre nächste CD auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

18.8.2010

Die 3. FERIEN VOM ICH CD "Halbe Zwei Jahre" erscheint als Declaration of Santo 49

 

 

 

 

 

 

 

 

30.8.2010

BORMUTH tätigt Aufnahmen und Mixdown des Titel "Jesus", im Original von ACID JESUS für einen Darmstädter Coverversionen-Sampler

 

 

 

 

 

 

 

 

3.9.2010

Gerald Wrede moderiert das Neukommer Festival in der Darmstädter Centralstation.

 

 

 

 

 

 

 

 

9.9.2010

Gerald Wrede tätigt Aufnahmen und Mixdown des Titel "Jetzt läuft das grosse Spiel", im Original vom Sportverein Darmstadt 98; für einen Darmstädter Coverversionen-Sampler

 

 

 

 

 

 

 

 

9.9.2010

Centralstation Darmstadt

DJ Chromo präsentiert: Unglaubliche Schallplatten

 

Folge 1: Sacropop oder Christenrock - Krautrock für Jesus

 

 

 

DJ Chromo, bürgerlich Gerald Wrede, hat einen nicht unbeträchtlichen Teil seines Lebens dem Sammeln, Anhören und nicht zuletzt Aufnehmen und Veröffentlichen von abseits der durchschnittlichen Hörgewohnheiten liegenden, ein Nischendasein fristenden Musikgenres gewidmet. Nun öffnet er zweimonatlich in der Centralstation seine Archivtüren und stellt, sich jeweils einem Thema widmend, Platten vor, die man unbedingt gehört haben sollte, weil sie einfach unglaublich sind! Der Eintritt ist frei.

Am Donnerstag, dem 9. September, beginnt DJ Chromo die Reihe 'Unglaubliche Schallplatten' mit LPs und Singles christlichen Inhalts und Artworks. Wortreich vorgestellt werden dabei allerlei Interpreten, die in der Sache Jesu zu E-Bässen und Schlagzeugen um Erhörung baten. Dabei wird es sich nicht um einen geisteswissenschaftlichen Vortrag handeln, in dem humorlos die Entstehung des Sacro-Pop intellektualisiert wird. Keine bei der St. Fidelius-Gemeinde erstandenen Singles mit singenden Knaben in Kathedralen, Orgelwerken des lokalen Küsters oder stundenlangen Seligsprechungen durch den Papst auf Langspielplatte wird es zu hören geben - obwohl auch diese im Besitz von DJ Chromo befindlich sind. Auch wird nicht über die dunkle Gegenseite dieser Musik geredet - kein Exkurs über satanische Musik oder so!

Geplant ist vielmehr ein spaßiges Kennenlernen von dieser oder jener Beat-Messe der 1970er-Jahre, Gitarre spielenden Pastoren, progressiv-rockenden Gemeindemitgliedern, typischen Covergestaltungen - und allem dazwischen, was denkt, zur Verbreitung des Glauben Christi die Elemente der Rock- und Popmusik zu nutzen. Ein salopper Abend soll es werden, mit jeder Menge Superhits über Jesus und kritischem, mit Kopfschütteln gepaartem Auflachen des Publikum über so manche Dreistigkeit der durchweg missionierenden Songs. Ein feiner Auftakt zu einer Reihe unterhaltsamer, mehrstündiger Präsentationen bizarren Liedgutes eben. Nach dem Vortrag gibt es die schönsten Lieder noch einmal zur Gänze aufs und ins Ohr. For Christ's sake.

 

 

 

 

 

 

 

13.9.2010

AKI FRESH tätigt unter der Regie von Gerald Wrede Aufnahmen und Mixdown des Titel "Darmstadt", im Original von DER INGINEUR, für einen Darmstädter Coverversionen-Sampler

 

 

 

 

 

 

 

 

30.9.2010

Im Iron Bar Studio nimmt THE DASS SÄGEBETT den Titel "Das Omen", im Original von MYSTERIOUS ART; für einen Darmstädter Coverversionen-Sampler auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

2.-3.10.2010

Mixdown von "The Omen".

 

 

 

 

 

 

 

 

4.-5.10.2010

AUTOQUARTETT tätigt Aufnahmen und Mixdown des Titel "Rucki Zucki", im Original von Sepp Gussmann, für einen Darmstädter Coverversionen-Sampler.

 

 

 

 

 

 

 

 

9.11.2010

Centralstation Darmstadt

DJ Chromo präsentiert: Unglaubliche Schallplatten

 

Folge 2: Wer‘s kauft – klingende Werbung

 

 

 

 

In der zweiten Folge seiner Reihe „Unglaubliche Schallplatten“ entführt uns DJ Chromo in das Reich der Werbeschallplatten. Ob Lied oder Cover-Artwork: An diesem Novemberabend bekommen die Gäste in der Lounge der Centralstation sie reichlich vor Auge und Ohr, präsentiert im jovialen Plauderton, also nicht als striktes Auflege-Set. Brauerei, Möbelhaus oder ehemalige Küchenfurnier-Profis – sie alle werden in Bild und Ton präsentiert und besprochen. Herr Chromo kommt ein weiteres Mal dazu, seinem Faible für abseits der Norm liegende Musikproduktionen nachzugeben. Obwohl gerade Werbung ja Mainstream darstellt, hat dieses Genre alles, was zur belächelten Unterhaltung beizutragen vermag: freiwillige und unfreiwillige Komik – sowie Ohrwürmer für die Ewigkeit. Kommen Sie und hören Sie: 30 Lieder – und die nächsten 20 sind umsonst! Lockvogelangebot!

 

 

 

 

 

 

 

1.12.2010

Als Beilage des Darmstädter Stadtmagazins "P" erscheint ein Sampler mit Aufnahmen Darmstädter Interpreten, welche Darmstädter Musikgut covern. Mit drauf:

Autoqartett mit dem Stück RUCKI ZUCKI, Bormuth mit JESUS, THE DASS SÄGEBETT mit DAS OMEN, sowie das von Gerald Wrede produzierte Stück Darmstadt, Interpret AKI FRESH.

 

 

 

 

 

 

 

 

10.12.2010

Die Neueste Studio-CD von BORMUTH erscheint. "DR.ALPHA" beinhaltet 15 Stücke, darunter auch das langerwartete " Hol de Rollo runner".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23.12.2010

Konzert von THE DASS SÄGEBETT, BORMUTH sowie den für diesen Abend gegründeten VIBROFIGHTERS in der Goldenen Krone, Darmstadt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25.12.2010

Die CD der beliebtesten Lieder aus bislang 22 Jahren subkultureller Bandexistenz erscheint als DoS 50

 

 

 

 

 

 

 

 2011

 

 

 

 

 

 

27.01.2011

Centralstation, Darmstadt

DJ Chromo präsentiert: Unglaubliche Schallplatten

 

Folge 3 : Reise nach Absurdistan

 

 

 

 

Im nunmehr dritten Teil seiner Reihe 'Unglaubliche Schallplatten', einer unterhaltsamen musikalischen Entdeckungstour durchs Schallplattenland, entführt DJ Chromo an die unterschiedlichsten Orte, an welchen - und vor allem über welche - musiziert und getextet worden ist. Französinnen besingen ihre Zuneigung gegenüber deutschen Studentenstädten, Weinwingertswirte ihre Gasthäuser, Chilenen spielen auf gigantischen Eierschneidern, Bürgermeister stellen auf Vinyl ihre Gemeinden vor... Ja, es wird erneut so einiges los sein auf den Plattentellern des Herrn Chromo. Dazu gibt es, weil der DJ weiß, dass das Auge mithört, die korrespondierenden Schallplattenhüllen nahezu magisch auf eine gläserne Scheibe projiziert.

DJ Chromo wird die Platten jedoch nicht einfach nur abdudeln, er wird auch inhaltlich etwas näher auf sie eingehen. Wer ihn kennt, der weiß: Kurzweil wird dabei garantiert Tür und Tor geöffnet, es gibt hie und da eine Anekdote, eingestreut zwischen unglaublichen Songs und angespielten Momentaufnahmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Februar 2011

stahljustiz beginnen mit den Aufnahmen für ihr nächstes Musical, welches landläufig nicht so bekannte Atomkatastrophen zum Thema hat. Nach wenigen Proben holt Anfang März die Wirklichkeit die Künstler ein. Das Musical wird hintangestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10.3.2011

Centrastation, Darmstadt

DJ Chromo präsentiert: Unglaubliche Schallplatten

 

Folge 4: Soundeffects und ihre Brüder, die Stereo-Demonstrationsschallplatten

 

 

 

 

In den 1960ern bis in die frühen -80er Jahre hinein begaben sich verschrobene Einzelgänger mit Tonbandgerät und Mikrofon an Orte, an denen es etwas zu hören gab. Okay, manche waren auch einfach bezahlte Tontechniker mit einem Plan, was es alles aufzunehmen galt ... für Platten wie „Geräusche in Stereo“ (Folgen 1 bis 4), „Holiday Sound Effects“ oder „Froschlurche unserer Heimat“. Die schönsten dieser Geräusche, oftmals auch die merkwürdigsten, wird DJ Chromo im vierten Teil seiner Vinylreise „Unglaubliche Schallplatten“ am Donnerstag, dem 10. März, in der Lounge der Centralstation präsentieren.

Zu erwarten ist eine mit Informationen, Geschichten und Musikbeispielen von Stereo-

Demonstrationsplatten gespickte „Vogelwanderung unter Artilleriebeschuss“, so DJ Chromo. Nachdem dem Terzrauschen gelauscht und der Rumpeltest gemacht wurde, genießen die Zuhörer Klassiker der Super-8-Vertonung namens „Menschenmenge innen“, „Straßenverkehr allgemein“ oder „Vertäute Boote am Landungssteg“. Von Schallplatten mit Aufnahmen aus dem berühmten BBC-Archiv bis hin zu Tondokumenten der Deutschen Reichsbahn in Kunstkopf-Stereofonie reicht die Bandbreite dessen, was es an diesem Abend zu hören gibt. DJ Chromo wird es sich auch nicht nehmen lassen, neben dem

reinen Präsentieren dieser unterhaltsamen Geräusche, die Wehrlosigkeit des Vinyls in seinen Händen zu nutzen, um musikalische Konstellationen herzustellen, die so in der Natur gottlob wohl kaum anzutreffen sind.

 

 

 

 

 

 

 

1.4.2011

Umzug in den neuen Proberaum. THE DASS SÄGEBETT verlässt nach 10 Jahren die Räumlichkeiten in dem Alten Umspannwerk, Weiterstadt.

 

 

 

 

 

 

 

Spätsommer 2011
Die Solo-CD von Gerald Wrede "Rechts rotes Schränkchen" erscheint. Darauf befinden sich unveröffentlichte Archivaufnahmen aus den Jahren 1990 bis 2000. Ein zweiter Teil mit Archivmaterial aus diesem Jahrhundert erscheint nächstes Jahr

 

 

 

 

 

5.10.2011

DJ Chromo präsentiert Unglaubliche Schallplatten Teil 5:

 

Folge 5: Wer‘s kauft - mehr klingende Werbung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der fünften Folge seiner Reihe 'Unglaubliche Schallplatten' entführt DJ Chromo erneut in das Reich der Werbeschallplatten. Wer vergangenen November, beim ersten Teil, anwesend war, weiß: An diesem Herbstabend bekommen die Gäste in der Lounge der Centralstation reichlich skurrile und unterhaltsame Reklame vor Auge und Ohr. Gespielt und kommentiert wird aber nicht einfach das, was der DJ damals bereits kredenzte. Nein, es werden all jene Kracher aus der Werbemusik-Abteilung dran kommen, für die damals kein Platz war - plus viele, die noch gar nicht im Besitz des Herrn Chromo waren. Denn 100 weitere Werbesingles- und Flexis hat er sich seit 'Klingende Werbung, Teil 1' geangelt. Am Mittwoch, dem 5. Oktober, kommt DJ Chromo ein weiteres Mal dazu, seinem Faible für abseits der Norm liegende Musikproduktionen nachzugehen. Obwohl gerade Werbung ja Mainstream darstellt, hat dieses Genre alles, was zur Unterhaltung beizutragen vermag: freiwillige und unfreiwillige Komik - sowie Ohrwürmer für die Ewigkeit

 

 

 

 

 

 

 

 

12.11.2011

The dass Sägebett begibt sich in Hannover ins Studio, um den Nachfolger ihrer Doppel-LP "Die Erde ist eine Scheide" einzuspielen.

 

 

 

 

 

 

 

 

10.12.2011

The dass Sägebett tritt in der Goldenen Krone auf. Dies nun bereits seit 20 Jahren.

 

 

 

"Gefühle für Stuttgart"

 

THE DASS SÄGEBETT, die 1988 in Darmstadt gegründete Mondo-Beat-Combo, wird  am 10. Dezember in der Goldenen Krone, Schustergasse, unter dem Motto" Gefühle für Stuttgart", drei Stunden zum tanzen und nicht-tanzen aufspielen. Entgegen des aktuell landläufigen Trends steinalter Bands, mit den ersten 2-3 Platten auf Tour zu gehen, wird THE DASS SÄGEBETT das Frühwerk komplett aussparen. Die Band wird um 22.oo Uhr die Bühne betreten um sie um 1.oo Uhr erschöpt zu verlassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29. Dezember 2011

Von der Eleganz der Seidenkrawatte

Skurrilitäten – DJ Chromo stellt Sprachlernplatten in der Centralstation vor

DARMSTADT.

 

Unter dem Motto „Deutsch für Anfänger und andersherum“ stellt er dem Publikum in der Reihe „DJ Chromo präsentiert unglaubliche Schallplatten“ seine sorgsam gehüteten Alben mit Sprachtexten vor. Dass die mehr als zwei Stunden Programm nicht zum langweiligen Frontalunterricht werden, dafür sorgt Wredes Ansprache. Launig kündigt er dänische Sprachplatten aus dem Jahre 1957 mit männlichen Sprechern als Unterhaltungen zwischen betrunkenen Plattdeutschen Homosexuellen an. Portugiesisches Lernmaterial mutet ihm gar wie eine Fantasiesprache an.

Neben Ausflügen in das Serbokroatische, Neugriechische oder Spanische legt DJ Chromo den Fokus seiner Präsentation auf Lernmaterial auf Englisch. Da wird man ins Postamt entführt oder folgt alltäglicher Konversation. Da fallen Sätze wie „My watch is wrong, please tell me what is the time ?” DJ Chromo legt jedoch nicht stur seine LPs und Singles auf, sondern fordert die Zuhörer immer wieder zum Nachsprechen der vorgestellten Lernsätze auf. Die Gäste beteiligen sich rege an den unterhaltsamen Lektionen des DJ-Dozenten.

Die Veranstaltung kulminiert in der Präsentation von angejahrten Schallplatten zum Erlernen der deutschen Sprache. Geradezu archaisch kommt den Besuchern das Wortmaterial vor. Angestaubte Sätze wie „Arbeit macht das Leben süß“ oder „Seidenkrawatten sind so elegant“ könnte man sich durchaus auch in einem Sketch des kürzlich verstorbenen Humoristen Loriot vorstellen.

DJ Chromo unterlegt zum Abschluss Lerntexte mit Musik im Stile der Elektro-Pop Pioniere „The Can“ oder „Kraftwerk“. So vergehen 140 Minuten dieser exzentrischen Lehrveranstaltung, die für den Zuhörer einen gewaltigen pädagogischen Mehrwert im Vergleich zu herkömmlichen Vorlesungen hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dezember 2011

 

P-Ausgabe 40. Dezember 2011 Januar 2012

Hörspiel Folge 50 mit Bormuth

 

Sie sind das heißeste Elektro-Duo der Stadt: Seit 1992 verbreiten die beiden berüchtigten P-Autoren Aki Fresh und Gerald Wrede mit Hits wie „Jennifer Capriati – kleine Hände, großer Schläger“ oder „Kettcars“ wahlweise Angst und Schrecken oder Begeisterungsstürme. Dazwischen gibt’s in der Regel nichts. So ist zum Beispiel ihr Aufruf an übergewichtige Gis („Esst doch mal was Gesundes!“) genauso unvergessen wie ihre „Fade to Grey“-Coverversion beim der Darmstädter Ausgabe von „Melodien für Millionen“. Welche anderen berühmten Duos  der Pop-Geschichte sie beeinflusst haben, kam in unserem Hörspiel heraus.

 

Simon & Garfunkel „The 59th Street Bridge Song (Feelin’ Groovy)“

[Single-Auskopplung des Singer- Songwriter-Duos, bestehend aus dem einen Krusselkopp und dem Call-Me-Al-Typen, aus ihrem 1967er-Album „Parsley, Sage, Rosemary and Thyme“]

Gerald: Direkt Simon & Garfunkel, hab ich schon erkannt, als aus der linken Box der erste Ton kam. Das ist „Feelin’ Groovy“.

Aki: Wer von denen hat danach denn was mit Chevy Chase gemacht?

Gerald: Ich weiß zu viel Scheiß von Bands, die mich nicht interessieren. In einem Video zu so einem lustigen Song waren Steve Martin, Chevy Chase und die ganzen Eierköpp dabei.Irgendwas mit „Easy Lover“

[die Rede ist von Paul Simons „You Can Call Me Al“ – von Steve Martin jedoch keine Spur ..., Anm. d. Red.].

 

DAF „Liebe auf den ersten Blick“

[Ein Track vom 1981er Album „Gold und Liebe“, eingespielt von der „klassischen“ DAF-Besetzung, also als Duo Gabi Delgado-Lopez und Robert Görl]

Aki [nach drei Tönen]: Kann ich direkt beantworten, das ist DAF mit „Sex unter Wasser“.

Nee, aber auf der gleichen Platte.

Gerald: Warum kriegen wir hier nur Songs von schlechten DAF-Platten vorgespielt? Das muss zum Konzept gehören! Wie heißt’s denn? „Ich will dich nackt sehn“!

Gute Idee für einen DAF-Titel, aber nee. Es heißt „Liebe auf den ersten Blick“.

Aki: Aber „Ich will dich nackt sehn“ machen wir dann demnächst mit den beiden.

 

Ike & Tina Turner „I Idolize You“

[Einer der Erfinder des Rock’n’Roll und seine Gattin, hier mit einer coolen 1961er-Single, wie gemacht für die Rhythm’n’Blues-Charts]

Gerald: Die Großeltern der Supremes?

Aki: Vielleicht ist das die „Nutbush City Limits“-Frau? Wie heißt sie? Tina Turner!

Gerald: Ah … Ike & Tina … aber da ist nicht mal so ein unmotivierter Moog-Synthie dabei wie bei „Nutbush“.

Sind die beiden ein großer Einfluss für Euch?

Gerald: Ja, die sind mein Einfluss, keine Funk- und Soul-Platten zu kaufen.

 

OMD „Sealand“

[Noch ein Krusselkopp, nämlich  Andy McCluskey, im New-Wave-Duett mit Paul Humphreys, hier mit einem eher untypischen, ruhigen Stück von ihrem erfolgreichen 1981er-Album „Architecture &Morality“]

Gerald: Hmm … OMD! Ich dachte erst, das sei Stahljustiz [Geralds Nebenprojekt, Anm. d. Red.]. Wir haben das ja mal gecovert, im Rahmen des Darmstädter Architektursommers. Wir Vier standen im öffentlichen Raum, jeder in einer anderen Ecke, und spielten die gesamte Platte. Die Passanten erkannten die Songs nur, wenn sie in der Mitte standen. „Georgia“ auf der LP fiel mir vorher nie auf, beim Spielen fand ich’s dann total super.

Aki: Damals hab ich wohl eher Mantronix gehört …

 

Sonny & Cher „The Beat Goes On“

[Noch ein singendes Ehepaar, hier mit seiner 1967er-Top-Ten-Single, die auf keiner Oldie-Party fehlen darf.]

Aki [singt mit]: Hat die Frau nicht auch „These Boots Are Made For Stomping“ gesungen?

Nee, das ist sie nicht.

Aki: Cher?

Und mit wem?

Gerald: Sonny & Cher, Bonnie & Clyde – nie durcheinander bringen! Davon gibt’s auch eine super Version von den Screamers, der besten Band, die nie einen Plattenvertrag hatte. Und das ganze Hörspiel hier muss auf jeden Fall eine Duett-Geschichte sein!

 

Nancy Sinatra & Lee Hazlewood „Some Velvet Morning“

[68er-Klassiker, ebenso poppig wie psychedelisch. Vermutlich war Nancy Sinatra, die Tochter von Frank, die einzige, die nicht wusste, was Hazlewood mit „I’m gonna open up your gate“ meinte ...]

Aki: Ennio Morricone? Aber der war nicht zu zweit!

Gerald: Vielleicht Ennie & Morricone? Oder Johnny Cash und seine Alte?

Aki: William Shatner [alias Captain James T. Kirk, Anm. d. Red.]?

Gerald: Nee, dafür singt er zu gerade. Lorne Greene mit Hop Sing [Ben Cartwright und sein Koch aus „Bonanza“, Anm. d. Red.]? Aber in Wirklichkeit ist es die junge Edith Hancke mit Günter Pfitzmann! Nina & Mike? Maik & Franz?

Alles falsch. Kleiner Tipp: Der Sänger war schon in der Centralstation – und ist inzwischen tot. [...] Es sind Nancy Sinatra & Lee Hazlewood.

Gerald: Quatsch, Hazy Osterwald war doch nie in der Centralstation -und Nancy Reagan auch nicht.

 

Serge Gainsbourg & Brigitte Bardot „Je t’aime … mon non plus”

[„Ich liebe dich ... ich dich auch nicht“ ist doch ein schöner Titel für eine Popsingle, oder? Aufgrund des eindeutigen Gestöhnes von Jane Birkin, die die bekannte 69er- Hit-Version mit Gainsbourg besang, wurde sogar der verantwortliche Plattenfirmenchef vom Vatikan exkommuniziert. Hier das etwas unbekanntere Original mit BB.]

Gerald: Des is „Je t’aime“. Aber is des mit der ein’n oder mit der ander’n?

Aki: Hat der die nicht immer geschlagen?

Gerald: … bis sie den Ton getroffen hat. Ist das jetzt Jane Birkin oder Brigitte Bardot? Das muss Brigitte Bardot sein – die andere Version ist ja neun Milliarden Mal verkauft worden … und die hier nur zwölf Mal in Paris unterm Ladentisch.

 

Morrissey & Siouxsie „Interlude”

[1994 nahmen die beiden Postpunk-/Independent-Götter eine schön Schmacht-Version eines Timi-Yuro-Songs auf – ging leider ziemlich unter.]

Gerald: Das ist aber ’ne moderne Produktion, die auf alt getrimmt ist, oder?

Ja, von 94.

Aki: Al Bano & Romina Power!

Gerald: Am Anfang schön, jetzt nicht mehr so. Jetzt klingt er wie Paul Young besoffen. Ah … das ist der Typ von den Smiths.

Aki: Morrissey!

Gerald: Jim Morrissey, genau!

Aki: James Morrissey!

Gerald: Dann lag ich mit „Paul Young besoffen“ ja richtig …

Und die Frau?

Aki: Die von Siouxsie & the Banshees – ich seh gerade die Platte im Regal stehen.

Welchem dieser Duos fühlt ihr Euch denn am ehesten verbunden?

Aki: Vom Elektronischen her würde ich in die DAF-Kerbe schlagen, oder?

Gerald: Nee … Jim Morrissey.

Ich sehe Euch ja eher als Simon & Garfunkel der Darmstädter Musikszene.

Aki: Hoffentlich kommt bei uns auch Chevy Chase mal vorbei.

Gerald: Und dann kommt, wenn wir uns auflösen, das Doppelalbum „Live at the Böllenfalltorstadion“.

 

Fazit:

Bei Nancy & Lee sind die beiden sympathischen Synthesizer-Götter mal kurz ins Schlingern geraten, aber ansonsten flogen die Musikernamen hin und her wie der Filzball beim Tennismatch zwischen Steffi Graf und Anke Huber – zwei weitere Tennisdamen übrigens, die in Bormuth-Songs verewigt wurden. Spiel, Satz und Sieg für Bormuth!

 

 

 

 

 

 

 

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